19.11.2025 Maibaum Umschneiden wegen Pilzbefall

Bei der letzten Begutachtung des Hausner Maibaums wurde leider ein deutlicher Pilzbefall festgestellt. Der durch die Gemeinde hinzugezogene Gutachter hat darauf hingewiesen, dass ab einer Windstärke 8 eine akute Gefahr besteht, da die Standfestigkeit des Maibaums nicht mehr gewährleistet ist. Aus diesem Grund hat uns die Gemeinde Kirchheim aufgefordert den Maibaum schnellstmöglich umzuschneiden, um mögliche Schäden oder gar eine Gefährdung für die Bevölkerung zu vermeiden. Nachdem der Gutachter wohl alle Maibäume der Gemeinde begutachtet hat und der Maibaum in Heimstetten schon umgeschnitten wurde, waren wohl jetzt die noch standhaften Maibäume der Ortsteile Kirchheim und Hausen fällig! Mit Hilfe der Feuerwehr Kirchheim – ein ganz besonderer Dank für die schnelle und unbürokratische Hilfe -, sowie der Fa. „energystation“ aus Markt Schwaben, die mit einem Kranwagen Vorort war, wurde der Baum am 19.11.2025 umgeschnitten. Weitere Hilfe hatten die Maibaumfreunde durch Franz Hiltmair und Hans Westermeier die mit teils „schwerem“ Gerät den zerlegten Maibaum abtransportiert haben. Nach Umschnitt und eigener Begutachtung des Holzes, würden wir den Zustand des Maibaums wohl nicht so gravierend ansehen wie der Gutachter-aber „Orkan Willibald“ wäre vielleicht der letzte für den Baum. Nachdem der Baum verstaut war gab’s noch eine zünftige Brotzeit für die Feuerwehr und alle Helfer sowie für einige Maibaumfreunde die dem traurigen Ereignis beiwohnten. Bleibt uns der Ausblick auf die nächsten Jahre wo im Ortsteil Heimstetten 2026, in Kirchheim 2027 und bei uns in Hausen 2028 aufgestellt wird.

Hier ein paar Bilder vom Umschneiden 

Auch in diesem Jahr fand die JHV zeitgleich mit der Weihnachtsfeier statt. Silke hatte die „Dorfschenk Hausen“ mit ihrem Team wieder stilvoll hergerichtet, sodass gleich eine fröhliche Atmosphäre entstand. Bevor die Weihnachtsfeier aber starten sollte, gab uns unsere 1. Vorsitzende, Sonja Beinert, einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Hierbei richtete Sie ihren besonderen Dank an die neuen Verantwortlichen für Social Media und unserer neuen Homepage. Alle Helfer die in diesem Jahr wieder unser Kirchweihfest durch Ihren Einsatz ermöglicht haben sind die Seele eines Vereins und tragen somit zu Tradition und Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft bei. In Ihrem Rückblick unterstrich Sie noch einmal wie wichtig die Unterstützung jedes einzelnen Mitglieds ist um solche Veranstaltungen auch in der Zukunft durchzuführen. Da Kathi Wilfert nicht mehr für den Posten des Kassenprüfers zur Verfügung steht, musste ein neuer Prüfer her. Dieser wurde einstimmig mit Oli Dorn gewählt. Nach dem Bericht der Kassiererin wurde auch gleich der gesamte Vorstand entlastet. Jetzt stand dem Feiern nichts mehr im Weg. Alle Maibaumfreunde konnten sich wieder einmal an der Auswahl an köstlichen Speisen und dem Nachspeisenbuffet erfreuen. Von herzhaften Schmankerln bis hin zu süßen Leckereien war für jeden Geschmack etwas dabei. Getreu unserm Motto „Hausen ist die Welt“ verließen die letzten Feierbiester die Dorfschenk erst im Morgengrauen. Bei Einem waren sich alle sicher – die Maibaumfreunde Hausen – haben Spaß an der Tradition und freuen sich schon auf die nächsten Ereignisse.

 

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir wieder unser Kirchweihfest auf dem Hiltmair Hof in Hausen. Nach dem ursprünglichen Brauch eine neue Kirche samt Altar zu weihen geht es natürlich auch ums Zusammenkommen und ums Feiern. Mit der beschaulichen Großwetterlage hatten die Maibaumfreunde vorsorglich alles getan um das Fest auch in der beheizten Halle gelingen zu lassen. Aber – der Wettergott hat uns nicht im Stich gelassen und uns nach anfäglichen Wolken die Sonne geschickt, sodaß auch gleich der Innenhof mit Tischen und Bänken aufgebaut wurde und viele der Besucher bei Ente, Grillfeisch, Kaffee und Kuchen sowie „Auszogne“ aus der Hausner Spezialitäten Küche und der musikalischen Unterhaltung durch die „Mia Sans“ ein buntes Fest der Freude, bei der die Gaudi auch nicht zu kurz kam, genießen konnten. Die Kirta-Hutschn, ein Brauch zu Kirchweih, stirbt mehr und mehr aus. Aber bei uns in Hausen wird dieser Brauch immer noch gepflegt und ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt.Die Maibaumfreunde-Hausen möchten sich ganz herzlich für den Zuspruch an diesem Fest bedanken und nehmen diesen als Ansporn weiterhin das Brauchtum in der Gemeinde Kirchheim zu vertreten.

Für alle die gerne auf das Fest zurückblicken, hier ein paar FOTOS die allesamt von unserem Maibaumfreund Franz-Josef Seidl stammen.

Hoaschdenger Kegelclub e.V. feiert 60 Jahre Vereinstätigkeit

Maibaumfreunde Hausen feiern mit.

Bei schönstem Wetter und Temperaturen von bis zu 30 Grad unterhielt die Musikkapelle Kirchheim alle Gäste mit bekannten und beliebten Blasmusikmelodien bis in die späten Nachmittagsstunden. Bürgermeister Stephan Keck ehrte den Verein mit einer Rede sowie einer Urkunde und Altbürgermeister und Abgeordneter Maximilian Böltl sorgte an der Friteuse für goldene Pommes. Seine Vereinsfreunde standen am Zapfhahn, am Grill, am Kuchenbuffett und an der Kaffeemaschine. So konnten alle Gäste und Vereine den Tag bei einem geselligen Beisammensein und bester Unterhaltung genießen.

Hier geht’s zu den Bildern der 60 Jahre Feier (Alle Fotos von unserem Mitglied Franz-Josef Seidl)

Bevor es zum Baumaufstellen in der Nachbargemeinde ging, trafen sich einige Maibaumfreunde schon vorher mit einer halben Bier beim Hausner Maibaum, um während der Fahrt nach Landsham nicht zu dehydrieren 🙂

In Landsham wurde der Maibaum dann unter starker Mithilfe der Aschheimer/Dornacher und Grasbrunner Burschenvereine, welche den Baum gestohlen hatten, problemlos, aber sehr bedacht, vielleicht etwas piano unter bewährter Leitung von Max Helneder aufgestellt. Erst um 16:00 Uhr wurde die Bayernhymne gespielt. In den Pausen zeigten verschiedene Gruppen des Trachtenvereins Stoabergler Gelting ihr tänzerisches Können. Auch in Landsham hat sich wieder mal gezeigt, nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Vielzahl an Musikern – Musizieren ist Lebensfreude pur – und wesentlicher Teil unserer bayerischen Identität. Ein tolles Ambiente, beste kulinarische Versorgung, und die Maibaumfreunde Hausen mittendrin!

Zu den Fotos

Die Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier der Maibaumfreunde Hausen fand in diesem Jahr zeitgleich am 23.11.2024 in der „Dorfschenk Hausen“ statt. Der Veranstaltungsort war durch die „Dorfschenk-Crew“ liebevoll geschmückt, was besonders zur festlichen Stimmung beitrug, um den Abend in besinnlicher und fröhlicher Atmosphäre zu genießen. Unsere Mitglieder konnten sich wieder einmal über die  Auswahl an köstlichen Speisen und dem Nachspeisenbuffet freuen. Von herzhaften Schmankerln bis hin zu süßen Leckereien war für jeden Geschmack etwas dabei. Bevor die Weihnachtsfeier aber starten sollte, wurde die Jahreshauptversammlung durch unsere Vorsitzende, Sonja Beinert, mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr eröffnet. Hierbei galt Ihr besonderer Dank allen Helfern die auch in diesem Jahr unser Kirchweihfest durch Ihren Einsatz ermöglicht haben und damit die Tradition und den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft weiter fördern. In Ihrem Rückblick unterstrich Sie noch einmal wie wichtig die Unterstützung jedes einzelnen Mitglieds ist um solche Veranstaltungen auch in der Zukunft durchzuführen. Nachdem die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde stand dem Feiern nichts mehr im Weg. Die Gemeinschaft und die Freude über das Wiedersehen machten die Feier zu einem vollen Erfolg.

Was für ein Kirchweihfest auf dem Hiltmair Hof!

An Kirchweih geht es ums Zusammenkommen und ums Feiern. Das war schon immer so. Die Ursprünge der Kirta gehen bis ins Mittelalter zurück. Wurde eine neue Kirche erbaut, wurde diese samt Altar feierlich geweiht. Dauerte das Fest in der Vergangenheit oft bis zum Dienstag, ja sogar Mittwoch – getreu dem Motto: „A richtige Kirta dauert bis zum Irda, es ko se a schicka bis zum Migga“, gilt seit vielen Jahrzenten in Altbayern der dritte Sonntag im Oktober als Einheitstermin für Kirchweih. Die Kirta-Hutschn, ein Brauch zu Kirchweih, stirbt mehr und mehr aus, aber bei uns in Hausen wird dieser Brauch immer noch gepflegt und ist bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Auch an diesem Sonntag konnten wir wieder viele Besucher aus der Gemeinde und den umliegenden Ortschaften auf dem Hiltmair-Hof begrüßen. Bei Ente, Grillfeisch, Kaffee und Kuchen sowie „Auszogne“ aus der Hausner Spezialitäten Küche und der musikalischen Unterhaltung durch die „Mia Sans“ genossen alle Besucher ein buntes Fest der Freude bei der die Gaudi auch nicht zu kurz kam.

Die Maibaumfreunde Hausen möchten sich ganz herzlich für den Zuspruch an diesem Fest bedanken und nimmt diesen als Ansporn weiterhin das Brauchtum in der Gemeinde Kirchheim zu vertreten.

Für alle die gerne auf das Fest zurückblicken, hier der LINK zu FOTOS und Kirchheim TV wo wir uns namentlich bei unseren Gemeindemitgliedern Franz-Josef Seidl (Fotos) und Franz Gruber (Kirchheim TV) für die tollen Fotos und das Video bedanken möchten.

Am 12.10. 24 war es endlich soweit. 20 Hausner Maibaumfreunde starteten mit Grit ihren persönlichen Stadtrundgang München für Münchner im Hofgarten. Wie oft sind wir in der Stadt ohne uns Gedanken über die historischen Gebäude, deren Entstehung und Geschichte bewusst zu machen: hier gab uns die Führung interessante und witzige Einblicke in die Geschichte Münchens. Jeder kennt die Rosi und hat auch ihre Nummer schon aber dass der Herr Gauweiler entschieden zur „Neuordnung“ des Rotlichtmileus und Straßenstrichs beitrug – das wissen wir jetzt auch 😉 Auch die „Insider Geschichten“ über die 6 Brauereien in München und die neue 7te, Giesinger Bräu, hinterließen einen Eindruck über die Machtkämpfe der Brauereien in München. Auch der Alte Peter hat einiges zu berichten: Am 28. Oktober 1951 erklingt das Pausenzeichen „So lang der alte Peter“ bei einer Rundfunkübertragung zum ersten Mal vollständig und ist heute immer noch das Pausenzeichen des Bayrischen Rundfunks. Anlass war der Wiederaufbau des Turms der Münchner Peterskirche. Seit seiner Einführung 1948 wurde das Pausenzeichen bis dahin ohne die letzte Silbe gesendet, zur Erinnerung an den im Krieg zerstörten Turm. Die Theatiner Kirche, wurde auf Grund eines Gelübdes und zum Dank für den ersehnten Thronfolger Max Emanuel (1662-1726) von dessen Eltern, Kurfürst Ferdinand Maria (1636-1679) und dessen Gemahlin Henriette Adelaide erbaut. Beide waren zum Zeitpunkt der „Verheiratung“ gerade mal 13 und 15 Jahre alt und bekamen zuerst Mädchen die keine Thronfolge hätten antreten können. Ohne den ersehnten Thronfolger hätte das gravierende Folgen auf die Machtverhältnisse in Europa unter den Königshäusern gehabt. Dies sind nur ein paar Geschichten unseres Stadtrundgangs der sich gerne wiederholen sollte – so die Stimmen vieler Maibaumfreunde. Der Abschluss unserer Tour wurde mit unserem Geburtstagskind Johanna im Kilians Irish Pub gefeiert.

Alle Fotos zum Ausflug